Es gibt zwei Festplatten, die sich gleichzeitig um Beta Painter drehen: • Sergey Popov • Wissenschaftsnachrichten über "Elemente" • Astronomisches Bild des Tages

Zwei Scheiben drehen sich um Beta Painter

Bilder, die am Hubble Space Telescope aufgenommen wurden. Die Bildgröße beträgt 29 mal 10 Bogensekunden. Die oberen zwei Bilder zeigen eine Scheibe um Beta Painter. Am unteren Rand – der Stern des Vergleichs (Alpha Painter). PSF Merkmal ist ein coronagraph technischer Defekt, dessen Herkunft noch nicht bekannt ist. Es ist zu sehen, dass der PSF-Teil seine Position nicht ändert, wenn sich die Ausrichtung des Teleskops ändert, und die Platte (vergleiche die zwei oberen Bilder) sich ändert. Bild von D. D. Golimowski et al.

Beobachtungen am Hubble Space Telescope zeigten eine komplexe Scheibenstruktur um den Beta Painter Stern. Es stellt sich heraus, dass es um diesen Stern zwei Fragmentierungsscheiben gibt. Die innere, die wir zum ersten Mal betrachten konnten, ist gegenüber der Ebene der Hauptscheibe geneigt. Es könnte aus der Kollision zweier großer Körper entstehen.

Schon vor 20 Jahren begannen auf Beobachtungen an kosmischen Infrarotobservatorien Daten über Scheiben um einige Sterne herum zu erscheinen. Dies sind kalte Formationen mit einer Temperatur von etwa 100 K (etwa -170 ° C). Das Infrared Astronomical Telescope (IRAS) hat einen wesentlichen Beitrag zur Entdeckung zirkumstellarer Scheiben geleistet.

Ziemlich hell (etwa eine vierte Größe; sieheKarte) und schließen (ca. 20 Parsec) Beta Painter (β Pictoris) wurde sofort ein klassisches Beispiel für eine solche Scheibe. Aber die Technik dieser Zeit erlaubte keine ausreichend detaillierten Beobachtungen solcher Formationen um Sterne herum.

Bereits in den 80er Jahren zeigten die Ergebnisse von Bodenbeobachtungen eine komplexe Scheibenstruktur um Beta the Painter, die sich auf 1.800 Astronomische Einheiten erstreckte. Die Untersuchung der inneren Teile dieser Scheibe war jedoch bis zum Start des Hubble-Weltraumteleskops (oder vor der Einführung neuer Systeme mit adaptiver Optik) unmöglich. Vor einigen Jahren wurde entdeckt, dass die Entfernung in der Größenordnung von 100 a. e) vom Zentralstern ist die Scheibe gebogen, als ob sie "verdreht" wäre. Aber die Details blieben unklar.

Neue mehrfarbige Beobachtungen am Hubble-Weltraumteleskop bestätigten die komplexe Scheibenstruktur um den Beta-Malerstern. Die Beobachtungen wurden unter Verwendung eines Koronagraphen durchgeführt, um das interferierende Licht des Sterns selbst zu entfernen. Dies sind die detailliertesten Daten zu zirkumstellaren Scheiben auf einer Skala von 30-300 a. e) vom Zentralstern.

Pictor-Konstellation auf der Sternkarte. Der Stern β ist der Held unserer Geschichte (Bild von en.wikipedia.org)

Es stellte sich heraus, dass der innere Teil der Struktur um den Stern nicht das Ergebnis einer "Verwindung" ist, sondern eine separate Scheibe, die in einem Winkel von etwa 5 ° zur äußeren (Haupt-) Scheibe geneigt ist. Die Scheiben bestehen nicht nur aus Gas und / oder Staub, sondern auch aus Granulaten (Körnern). Es war sogar möglich, herauszufinden, dass zwei Scheiben entweder eine andere Zusammensetzung von Körnchen oder eine andere Verteilung von Körnchen in der Größe haben. Dies kann auf der Basis der Mehrfarbenphotometrie (als Ergebnis von Beobachtungen in verschiedenen Teilen des optischen Teils des Spektrums) gesehen werden. Darüber hinaus haben neue Beobachtungen bestätigt, dass sich die gegenüberliegenden Teile der externen Festplatte anders verhalten, dh die externe Festplatte ist nicht symmetrisch.

Die Scheibe des Beta-Malers besteht offensichtlich nicht aus einer protoplanetaren Substanz, sondern ist das Ergebnis der Zerstörung von Körpern (zum Beispiel Kometen) im Planetensystem. Daher werden diese Scheiben Rest oder Fragmentierung (Trümmer) genannt.

Die Ursache für die interne Festplatte ist nicht vollständig klar. Aber höchstwahrscheinlich entstand es als Folge der Kollision von Planetesimalen, die sich in geneigten Umlaufbahnen bewegten. Nach einer Kollision wird die Staubdruckstrahlung herausgefegt und wir sehen eine geneigte Scheibe.

Die Autoren weisen darauf hin, dass diese Ergebnisse bis zum Start des Infrarot-Teleskops von James Webb (James Webb Space Telescope) unübertroffen bleiben werden.

Auf dem verarbeiteten Bild (bedingte Farben) können Sie die innere Scheibe zur äußeren geneigt sehen. Das Bild im zentralen Teil ist verzerrt, wenn das Licht des Sterns entfernt wird (aus Artikel D. A. Golimowski et al.)

Quelle: D.A. Golimowski et al. HST / ACS Multiband Coronagraphische Bildgebung der Debris Disk Beta Pictoris // astro-ph / 0602292.

Sergey Popov


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